Berichte - Marathons, Ultras und Laufalltag

Montag, 10. März 2014

Bienwald-Marathon, 9. März 2014

Im Bienwald bin ich zum ersten Mal 2001 gelaufen und seitdem ziemlich häufig - und es ist ein Marathon "vom alten Schlag". Das bezieht sich keinesfalls auf die Organisation, die ist spitzenmässig und auf dem neuesten Stand. Hier organisieren LäuferInnen für LäuferInnen - und zwar für ambitionierte. Da bin ich als satte 4:30 bis 5:00-Läuferin eigentlich völlig deplatziert, denn der Bienwald Marathon wirbt nicht umsonst damit, eine der schnellsten Marathonstrecken zu sein. Das wird ganz deutlich daran, dass alle 10 Kilometer jemand steht, der einem die Durchgangszeit sekundengenau mitteilt. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, komisch beäugt zu werden, immer gab es nette Worte von den vielen sehr engagierten und freundlichen Helferinnen inklusive persönlicher Becheranreichung. Klasse und vielen Dank!
Schnell gehts hier zur Sache - bei  mir nicht so wirklich...
Und wie das obige Bild deutlich erkennen lässt: hier gibt's auch Wendepunkte, für die Halbmarathonis einen und für uns Marathonis zwei. So sieht die Strecke eigentlich auf den ersten Blick ganz schön eckig aus:
Zwar zwei Wenden, aber auch laaaange Geraden
Aber es gibt auch immer wieder kilometerlange Geraden, alles auf Asphalt, keine Löcher, keine Wurzeln, keine Steigungen. Vielen mag so eine Strecke wie ein Graus vorkommen, ich finde es schön, weil es eben immer durch den Wald geht. Und so kann das Auge immer wieder mal einen Vogel entdecken, einen schönen alten Baum oder andere hübsche Gewächse. Klar, so früh im Jahr ist es noch eher blätterlos, aber in diesem Jahr gab es dank des ausgefallenen Winters und des strahlenden Sonnenscheins schon so manches Grün und einige Blüten zu entdecken.
Vor dem Marathon habe ich wieder einige Bekannte getroffen, mich schön mit ihnen verquatscht und bin dann mit vielen Gleichgesinnten im hintersten Startblock gestanden. Die Sonne war angenehm, es würde entgegen meiner Befürchtung nicht zu warm, aber ich habe dennoch dankbar die Schwämme mitsamt Wasserwannen genutzt. Zu trinken gab es genug, auch Cola, das finde ich immer toll. Der Lauf lief gut, ich hatte im letzten Streckenteil nicht das Gefühl, sehr abzubauen und der Zieleinlauf in das sonnenüberflutete Stadion hat viel Spass gemacht. Im Ziel gab es dann wieder einige nette Begegnungen, nochmal ordentlich was zu Trinken und Obst zum Essen - und ich bin zufrieden wieder nachhause gefahren und habe mich auf der Autobahn immer wieder am Blick auf den schönen Blick auf den Pfälzerwald gefreut.

Montag, 24. Februar 2014

Silbersee-Marathon, 22. Februar 2014



Ganz nah, nur eine halbe Autostunde weg, liegt der Silbersee, um den herum jetzt schon zum 9. Mal der Silbersee-Marathon vom LT Hemsbach veranstaltet wurde. Ich war zum zweiten Mal hier, letztes Mal im November war's frisch und eher trüb, diesmal gab es strahlenden Sonnenschein und für Februar richtig warmes Wetter. Und das hat gleich mal gute Laune gemacht, sieht ja auch schön aus, oder? Und deswegen gibts auch schöne Fotos, die Gabi und Lidia gemacht haben.
Nein, das ist nicht Malle oder Kanaren sondern der Silbersee bei Bobenheim-Roxheim!
Wieder einmal trafen sich die verrückten und weniger verrückten MarathonsammlerInnen, GenußläuferInnen und überhaupt allerlei nettes Laufvolk und es gab eine Rekordbeteiligung! Das Startfeld war zwar noch überschaubar, aber doch ansehnlich, wie Lidias Foto zeigt:
Lauter strahlende Gesichter
Bernhard erklärt noch, wo es lang geht - immer rund um den See rum, mal näher dran, mal etwas weiter weg, aber eigentlich kann man sich nicht verlaufen.
Bernhard sagt: immer um den See rum! 
Die ersten Kilometer lief ich mit Esther und HD, Gabi kam dann auch noch dazu, die uns drei hier geknipst hat.
Anfangs war es noch frisch...

... und auch ein bisschen schlammig, das war aber egal.
 Es wurde schnell recht warm und so war ich froh, dass ich nach der ersten Runde und gut 5 Kilometern die Verpflegungsstelle ansteuerte und mich meiner Jacke entledigen konnte.
Der Tisch ist reich gedeckt....
...die Jacke muss weg...
...und ein Schlückchen lecker Wässerchen.

Wir haben uns gut unterhalten, übers Laufen und schöne Läufe, über unsere mehr oder weniger glorreiche sportliche Vergangenheit und so verging die Zeit bis zur Halbmarathonmarke schnell, wo uns Gabi verließ. Sie musste dann nämlich noch zum Donnersberglauf, um von dort eine Reportage für laufticker.de zu schreiben.
Nettes Trio unterwegs, oder?

Nachdem ich in den ersten Runden etwas schwere Beine hatte, lief es dann in den letzten Runden gut und locker - aber leider lief ich da allein, weil HD auf Esther wartete. Daniel hat wieder für uns alle Urkunden geschrieben, die natürlich das Konterfei des Silbersees trugen. Und nach dem Marathon gabs lecker Fleischkäsbrötchen (ess ich ja sonst eher nicht, aber das war genau das Richtige), wir haben dann noch die weiteren erfolgreichen FinisherInnen begrüsst und fuhren rechtzeitig vorm Regen zufrieden heim. 



Mittwoch, 29. Januar 2014

Rodgau-Dudenhofen, 50 Km Ultramarathon, 25. Januar 2014


Immer im Januar pilgern über 1000 Verrückte nach Rodgau Dudenhofen und ich bin dabei - schon zum 9. Mal! Diesmal stand die Vorbereitung des Laufes unter keinem guten Zeichen, im Dezember keine Lust zum Laufen und seit 1. Januar ein verspannter Rücken... na toll.
Aber dennoch, Rodgau muss sein, alleine schon wegen der netten Menschen, die man/frau da treffen kann. Das wird ja bei dem Foto, das Lidia vom LT Hemsbach vor dem Start geschossen hat, deutlich: Ute ist da und auch Joachim und Sara, die auch ganz oft bei den legendären Marathons vom LT Hemsbach dabei sind. Und auch beim Gondo-Event (www.gondoevent.ch)... da haben mich die beiden auf eine Idee gebracht....
Lauter nette verrückte Menschen....
Und dann ging das Gekreisele los, alle 5 km gibt es die Möglichkeit auszusteigen oder aber weiterzumachen... und ich merkte von Runde zu Runde, wie gut mir das langsame, lange Laufen tut. Nix Rücken, nix Demotivation, alles gut und immer wieder nette Gespräche. Jörg stand an der Strecke und hat mich auch fotografisch erwischt, gar nicht mal so undynamisch.
Sieht aus wie Laufen, ist Laufen, macht Spass
Und wie auch deutlich wird auf dem Foto: wir hatten KEINEN Schnee, kein Eis, nur ein bisschen Matsch im Wald, aber das war egal. Auch kein Wind, wie so oft in Rodgau. Einfach nur gut und auch die Versorgung wie immer top, oberklasse. Da macht laufen Spass - und so bin ich dann doch die 50 km zuende gelaufen. Rodgau: immer wieder gern!

Dienstag, 26. November 2013

Silbersee-Marathon, Bobenheim-Roxheim, 16. November 2013

Schon lange wollte ich mal bei einem der vom LT Hemsbach veranstalteten Silbersee-Marathons dabei sein - nun hat es endlich geklappt.
Der Silbersee ist der zweitgrößte See in Rheinland-Pfalz, kurz hinter der hessischen Grenze und ich war noch nie dort gewesen - obwohl es nicht wirklich weit ist.
Acht Runden zu jeweils gut fünf Kilometern galt es zu laufen, gut belaufbarer Untergrund, teils Asphalt, teils Waldboden, ein bisschen trailig zwischendrin - genügend Abwechslung bot die Strecke, so dass die acht Runden nicht langweilig wurden.
Der Start unseres kleinen und feinen Startfeldes  war entspannt, wie das halt so ist bei den netten Events vom LT Hemsbach.
Gleich gehts los... aber eher gemächlich

Die erste Runde lief ich mit Esther und Hans-Dieter, die folgenden drei dann mit Gabi - und da gab es viel zu erzählen, so dass schnell die Hälfte vorbei war.
Gabi und ich beim Tratschen und Laufen
 
Dann ging es weiter, nach jeder Runde ein bisschen etwas trinken, essen und locker weitertraben. Speis und Trank bringen alle selber mit und deponieren es im Start-Zielbereich. Mir reichen die üblichen Dinge: Bananen, Kekse, Salzgebäck, Elektrolyt, Cola, Wasser.

Im Hintergrund siehts nach karibischen Strandfeeling aus, aber bei 5 Grad und Wind war das eher Tundra-Feeling....

Dann war es vollbracht, lange aufhalten konnten wir uns nicht, dafür war es dann doch zu kühl und ungemütlich.
Fertig gelaufen, schnell umziehen, ist kalt!
 
 Von Daniel gab es wieder eine schöne Urkunde.
Schön gestaltete Urkunde für alle Finisher!

Eine schöne Strecke, die es sich lohnt, bald mal wieder unter die Füsse genommen zu werden!

Montag, 4. November 2013

Frankfurt Marathon, 27. Oktober 2013

Mal wieder Frankfurt, diesmal schon zum 14. Mal... und jedesmal wieder ein tolles Erlebnis, das ich nicht missen möchte! Und es war natürlich wieder ein Schwesternmarathon, das ist auch schon eine Tradition geworden!
Und was in Frankfurt auch dazu gehört: die Frikadölle bei Kilometer 34,5, eigens gebraten und überreicht von Alisa, diesmal mit Spezial-Power-Schild! Yeah!
Das gibt Power, die Frikadellö mitsamt Alisa und Schild!
Da konnte wir ja nur durch den heftigen Wind ins Ziel fliegen, toll war es! Und zuhause angekommen gab es natürlich die Frikadellö mitsamt lecker Käsebrot und Medaille als Garnierung.
Lecker!



Montag, 21. Oktober 2013

Löwenlauf Hachenburg, 19. Oktober 2013

Weil es so schön war letztes Jahr und das Wetter auch dieses Jahr wieder gut zu werden versprach bin ich auch dieses Mal wieder in den Westerwald gefahren, um beim Löwenmarathon mitzumachen.
Letzes Jahr war es fast zu warm, dieses Jahr waren die Temperaturen optimal. Die Strecke ist schön, nicht ganz einfach mit ca. 460 Metern Höhendifferenz, aber es ist zu packen. Zumal die Versorgung optimal ist, die Verpflegungsstellen sind gut bestückt und die HelferInnen machen einen Superjob. An neuralgischen Stellen steht die Feuerwehr und lotst uns sicher über die wenigen Strassen, die wir zu krueuzen haben.
Vor dem Lauf habe ich noch Sabine Schneider getroffen, auch so eine "Verrückte" mit über 250 Marathons in der Sammlung... sie lief wegen einer Erkältung nicht mit, machte aber ein nettes Foto von mir:


Vor dem Start, noch schnell nachmelden... 
Es war ein sehr schöner Lauf und hier würde ich grad nochmal laufen wollen...

Montag, 14. Oktober 2013

Kleinkarlbach 6 h-Lauf, 3. Oktober 2013


Gabi und Peter rufen und wir kommen gerne - zum jetzt schon zum fünften Mal ausgetragenen 6 Stundenlauf nach Kleinkarlbach in die Pfalz. Und der bestehende Pakt mit Petrus gilt auch dieses Jahr: wenn wir in Kleinkarlbach kreiseln, dann ist gutes Wetter. So auch dieses Jahr, die knapp 2,5 Kilometer lange Runde wurde satt von Sonne beschienen und so konnten wir die Ausblicke in die Rheinebene und in die Pfälzer Landschaft geniessen.
Ganz viele Hemsbacher LäuferInnen in gelb!

Dieses Mal gab es ein Jubiläum zu feiern, denn Daniel vom LT Hemsbach würde bei diesem Lauf seinen 400. Lauf über die Marathon bzw. Ultramarathonstrecke laufen. Und ich hatte die Ehre, diesen Lauf fast komplett mit ihm zu bestreiten. Unterwegs trafen wir natürlich ständig andere LäuferInnen, darunter ganz viele HemsbacherInnen.
Ein paar Meter mit Werner....

... dann mit Wolfgang
Kurz vor Ablauf der sechs Stunden trafen wir dann noch auf Teddy, mit dem wir dann als Trio die letzten zwei Runden liefen.
Stehenbleiben fürs Foto muss auch mal sein
Und dann war der Lauf vollendet, mit Daniel gabs dann noch ein Schlussfoto.
Und hier haben Daniel und ich schon unsere Schlussfähnchen in den Boden gegraben
Und als wir dann in den Startbereich kamen, da gab es einen 400er Jubiläumsempfang für Daniel
Wahnsinn! 400 Marathons in den Beinen, darunter viele Ultras - Klasse, Daniel!