Dienstag, 23. Februar 2016

Sevilla Marathon, 21. Februar 2016

In Sevilla Marathon laufen ist sehr besonders - diese Stadt mit ihren wunderbaren Gebäuden, Giralda, Torre d'Oro, Kathedrale, viele alte Kirchen, viele wunderbare Strassen und Strässchen mit Brunnen und Brünnchen, teils reich verzierte Fassaden, viele Palmen und das Leben spielt sich sowieso auf der Strasse ab. 
Nueva Plaza, hier in der Nähe war mein Hotel im Herzen der Altstadt

Natürlich muste ich mitten in der Altstadt wohnen, da war alles dicht beieinander, Tapas-Bars, Cafés und ganz viele kleine Gässchen. Und natürlich war auch der mächtige Strom, der duch Sevilla fliesst - der Guadalquivir - nicht weit.
Guadalquivir am Abend 



Puente de Isabella 

Guadalquivir am Morgen, beim Joggen



Ich hätte Tausende von Fotos machen können, denn es ist auch die Mischung aus Alt und Neu, die so faszinierend ist: 

Diesen Parasol hat ein deutscher Architekt konstruiert, er ist aus Holz und begehbar! 


Und der Marathon selbst war auch eine Wucht, schon die Marathonmesse war super, nicht zu riesig, aber informativ und dann gab es eine sehr erlesene Nudelparty - wirklich klasse. 
Eingang zur Marathonmesse


Und es gab auch Erinnerungen an den Madrid-Marathon, da war es zwar kalt, aber auch toll.


Am Vorabend war ich dann noch im Casa de la guitarra, dort gab es eine wunderbare Ausstellung mit historischen und wertvollen Flamencogitarren zu sehen. 
Und dann eine Flamencovorstellung vom Feinsten, ein Gitarrist, ein Sänger, der auch Palmas gemacht hat und eine Tänzerin. Wirklich toll - Buleria, Tangos, Soleria und Alegria - hochprofessionell vorgeführt. Und es hat mich richtig gepackt, gerade bei den Soleares, die ja sehr stark von Schmerz und Verlust handeln - wie da die Tänzerin getanzt hat, hu, da kamen mir die Tränen, weil es so authentisch wirkte. Ganz grosse Klasse! 

Soleares 
Soleares
Casa de la guitarra
Zum Glück nur zum Gucken, nicht zum Kaufen.....sehr, sehr toll!



Alegria







Dann kam der Marathontag, da hiess es früh aufstehen, ich muste ein Stück gehen bis zur Bushaltestelle und dann im Dunkeln mit den anderen zum Estadio Olimpico gehen. Auf dem Weg kamen wir an einem Hotel vorbei, da gab es Kaffee und ausserdem konnte man da schön im Warmen sein. Warm wurde es dann später erst, aber nicht zu sehr. Die Strecke gefiel mir gut, sehr flach, viele breite Strassen, manchmal mit wenig Stimmung, aber wenn da Leute waren, dann gab es viel "Venga animo!" (wie in Madrid) und die Strecke wurde immer toller. Wir liefen dann durch einen Park und dann die haben wir den riesigen Plaza Espanya umrundet. Und der Zieleinlauf im Estadio Olimpico - einfach nur geil! 
Dann noch ein Foto machen lassen von einem netten Portugiesen (der sehr für den Lissabon-Marathon geworben hat) - was war das toll! 
Früh am Morgen auf dem Weg zum Estdio Olimpico




Und gefeiert habe ich auch mit lecker Cruzcampo Bier!