Dienstag, 26. Juli 2016

Antwerpen Marathon, 17. April 2016

Mein erster Marathon in Belgien - und nicht in Brüssel, sondern in Antwerpen. Eine tolle Stadt, schön gelegen am Fluss Schelde, schöne Architektur, viel Wasser, interessante Museen, so wie das MAS, das "Museum am Strom" oder das Modemuseum. Überhaupt ist ja Antwerpen Modehauptstadt Europas - und eigentlich zu Unrecht nicht so sehr bekannt.
Der Marathon war eigentlich nur Nebenwettbewerb des 10 Meilenlaufes, aber trotzdem war es toll. Ein sehr überschaubares Starterfeld und ich war von Anfang an gemütlich unterwegs und ziemlich alleine, was aber egal war, denn es gab viel zu sehen. Und der Zieleinlauf war klasse, auf dem zentralen Platz, dem Grote Markt, umgeben von schönen Häusern, direkt vorm Rathaus auf dem blauen Teppich!
Und es waren sogar noch ein paar Claqueure da.....

....was mich sehr gefreut hat!

Und später dann noch ein Foto mit Medaille - da hatte ich schon lecker Fritten und Bier im Bauch!




Montag, 14. März 2016

Nord-Ostsee Wintermarathon Husum, 5. März 2016

Husum Marathon, das steht seit jetzt 44. Jahren (!!!) für einsame, endlose Geraden durch die nordfriesische Landluft, für freundliche HelferInnen, die bei Schietwetter Anfang März stundenlang ausharren, für eine große Gelassenheit unter den LäuferInnen - aber auch für Leistungssport. Im Rahmen des Husum Marathons waren auch diesmal wieder die Landesmeisterschaften Schleswig-Holsteins integriert.
Und da gehts zur Sache... klar unter 3 Stunden bei den Männern und auch nicht viel über 3 Stunden bei den Frauen... und dennoch darf man/frau auch erst  nach 5:30 Stunden einlaufen. Und wer noch länger braucht, kann sogar einen Frühstart in Anspruch nehmen und dann so 6.30 Stunden laufen!

Aber was heißt schon früh? Der Start ist um 12 Uhr, genug Zeit, um gemütlich zu Frühstücken und dann zum Start zu schlurfen. Ich wurde luxuriös hingefahren von Katharina, die mich von Schobüll rüber zum Start gefahren hat - und die mir mit Lene und Dasha ein All inclusive Totalnett-Wochenende beschert hat.

Vor genau 10 Jahren bin ich schon einmal hier gelaufen, bei dickem Schnee und immer gegen die weiße Wand, die der dicht fallende Schnee gegen den Wind produziert hat.
Diesmal wunderbares Wetter, kaum Wind, irgendwann dann Landregen, der hat aber nicht weiter gestört.
Und dann ging es raus, 21,1 Kilometer nach Breklum, dort Wende und dann immer gleicher Weg zurück. Meistens auf einem Radweg. Das war nett, es gab viele Schafe, Kühe, Gänse, Enten und auch Katzen und Hunde zu sehen. Und Wildgänse und Möwen am Himmel. Ab ca. km 23 bin ich mit Frank aus Braunschweig gelaufen, schnackend und lachend und so kamen wir in etwas mehr als 5:20 als letzte (oder fast letzte?) ins Ziel.


Schnapszahl als Startnummer! Gut angekommen im Ziel, bombig wars!

Und dann gab es die legendäre After Race Labskaus Party, das ist echt einzigartig. Frisch zubereitet, Labskaus, dazu Matjes, Gurken, Rote Beete und Spiegeleier. Mit einem Flens, versteht sich! Ich habe gut zugeschlagen, mich gut unterhalten und finde eigentlich, dass ich nicht erst in 10 Jahren wieder in Husum laufen sollte!
Hmmm, lecker Labskaus mit Flens!



Dienstag, 23. Februar 2016

Sevilla Marathon, 21. Februar 2016

In Sevilla Marathon laufen ist sehr besonders - diese Stadt mit ihren wunderbaren Gebäuden, Giralda, Torre d'Oro, Kathedrale, viele alte Kirchen, viele wunderbare Strassen und Strässchen mit Brunnen und Brünnchen, teils reich verzierte Fassaden, viele Palmen und das Leben spielt sich sowieso auf der Strasse ab. 
Nueva Plaza, hier in der Nähe war mein Hotel im Herzen der Altstadt

Natürlich muste ich mitten in der Altstadt wohnen, da war alles dicht beieinander, Tapas-Bars, Cafés und ganz viele kleine Gässchen. Und natürlich war auch der mächtige Strom, der duch Sevilla fliesst - der Guadalquivir - nicht weit.
Guadalquivir am Abend 



Puente de Isabella 

Guadalquivir am Morgen, beim Joggen



Ich hätte Tausende von Fotos machen können, denn es ist auch die Mischung aus Alt und Neu, die so faszinierend ist: 

Diesen Parasol hat ein deutscher Architekt konstruiert, er ist aus Holz und begehbar! 


Und der Marathon selbst war auch eine Wucht, schon die Marathonmesse war super, nicht zu riesig, aber informativ und dann gab es eine sehr erlesene Nudelparty - wirklich klasse. 
Eingang zur Marathonmesse


Und es gab auch Erinnerungen an den Madrid-Marathon, da war es zwar kalt, aber auch toll.


Am Vorabend war ich dann noch im Casa de la guitarra, dort gab es eine wunderbare Ausstellung mit historischen und wertvollen Flamencogitarren zu sehen. 
Und dann eine Flamencovorstellung vom Feinsten, ein Gitarrist, ein Sänger, der auch Palmas gemacht hat und eine Tänzerin. Wirklich toll - Buleria, Tangos, Soleria und Alegria - hochprofessionell vorgeführt. Und es hat mich richtig gepackt, gerade bei den Soleares, die ja sehr stark von Schmerz und Verlust handeln - wie da die Tänzerin getanzt hat, hu, da kamen mir die Tränen, weil es so authentisch wirkte. Ganz grosse Klasse! 

Soleares 
Soleares
Casa de la guitarra
Zum Glück nur zum Gucken, nicht zum Kaufen.....sehr, sehr toll!



Alegria







Dann kam der Marathontag, da hiess es früh aufstehen, ich muste ein Stück gehen bis zur Bushaltestelle und dann im Dunkeln mit den anderen zum Estadio Olimpico gehen. Auf dem Weg kamen wir an einem Hotel vorbei, da gab es Kaffee und ausserdem konnte man da schön im Warmen sein. Warm wurde es dann später erst, aber nicht zu sehr. Die Strecke gefiel mir gut, sehr flach, viele breite Strassen, manchmal mit wenig Stimmung, aber wenn da Leute waren, dann gab es viel "Venga animo!" (wie in Madrid) und die Strecke wurde immer toller. Wir liefen dann durch einen Park und dann die haben wir den riesigen Plaza Espanya umrundet. Und der Zieleinlauf im Estadio Olimpico - einfach nur geil! 
Dann noch ein Foto machen lassen von einem netten Portugiesen (der sehr für den Lissabon-Marathon geworben hat) - was war das toll! 
Früh am Morgen auf dem Weg zum Estdio Olimpico




Und gefeiert habe ich auch mit lecker Cruzcampo Bier!





Donnerstag, 4. Juni 2015

Knastmarathon Darmstadt-Eberstadt, 31. Mai 2015

In den Knast zum fünften Mal.. und 24 Runden kreiseln. War mal wieder anstrengend, vor allem, weil ich so schlecht trainiert war. Naja, durchgekommen bin ich ja und nette Begegnungen hatte ich auch. René und Erika vom 100MC sind ja hier Stammgäste, Kati war auch da und supergut drauf und Dieter, Erika und Heribert vom LT Hemsbach sind auch dabei gewesen und gut gelaufen.
Mir macht es viel Spass dort zu laufen, die Versorgung ist Spitze!

Donnerstag, 7. Mai 2015

London Marathon, 26. April 2015

Einmal nach London zum Marathon - das habe ich mir schon vor 25 Jahren gewünscht. Dieses Jahr haben meine Schwester und ich es möglich machen können und in vollen Zügen genossen! Zumindest fast, denn der Marathon war der lauteste Marathon, den ich je erlebt habe. Das Publikum hat sich die Lungen aus dem Leib geschrien, eigentlich toll, war aber ein bisschen zu laut
Egal, wir haben die Stadt genossen, drei schöne Läufe im Hyde Park gemacht, davon zwei im strahlenden Sonnenschein. Und der Bericht meiner Schwester ist ganz toll und hier zu finden: London Marathon Schwesternmarathon



Dienstag, 3. März 2015

Lahntallauf Marburg, 28. Februar 2015


Marburg hat jährlich zwei (Ultra)marathons, das ist beeindruckend. Den Nachtmarathon im Juli bin ich schon oft mitgelaufen, den Lahntallauf im Frühjahr noch nicht. Dieses Jahr war die Gelegenheit, zumal das Wetter gut werden sollte. War es auch bei der Anfahrt bis Gießen - und dann war da dicker Nebel. Naja, Lahntal, da fließt halt die Lahn und die ist feucht und macht Nebel.... Egal, trotzdem wird gelaufen, teils auf vertrauter Strecke wie beim Nachtmarathon, teils neue Wegabschnitte. Ich habe mich mit dem Marathon begnügt, es gab auch einen 50 km Lauf, sogar dieses Jahr mit Deutscher Meisterschaft.
Ich bin meine vier Runden gelaufen mit Zusatzschleife, es war schön, ich wurde von Runde zu Runde langsamer, aber das macht nix - und irgendwann kam auch die Sonne raus! 


Donnerstag, 5. Februar 2015

Ultramarathon Rodgau, 31. Januar 2015

Dieses Jahr fing erst gut an, ein paar Tage in der Pfalz im Wellnesshotel mit schönen Läufen, aber dann habe ich geschwächelt. Eine Erkältung, die zwar nicht schlimm war, aber lange Läufe fielen aus. Nur kurze, sehr langsame Läufe waren möglich und dann war ich doch sehr am Zweifeln, ob ich überhaupt nach Rodgau fahren soll. Aber es gibt da ja ein ehernes Gesetz und das lautet:
Jedes Jahr fängt mit Rodgau an... zumindest ultralaufmässig.

Und das jetzt schon zum 10. Mal in Folge, wobei ich beim ersten Mal 2005 vor lauter Respekt vor der langen Strecke nach 45 Kilometern aufgehört habe.
Aber seitdem bin ich immer durchgelaufen, immer langsam und stetig und mit viel Spass. Mir liegt dieser 5 km Rundkurs, die Strecke ist abwechslungsreich und vertraut. Und vertraut sind mir auch viele der MitläuferInnen, die sich alljährlich in der Halle in Rodgau-Dudenhofen ein Stelldichein geben. Schön war es mal wieder, so viele "Laufverrückte" getroffen zu haben!
Mit einigen bin ich dann auch ein paar Kilometer gelaufen, so mit Conny, wie von Reinhold Daab festgehalten:
Oder dann später mit Teddy, der mal so richtig auf den Putz gehauen hat mit seinem Kostüm, sehr hübsch:
Da lacht sogar die Sonne... Teddy alias Crazy Snoopy mit Perücke und mir machts auch Spass
Und so lief ich Stunden um Stunden, es wurde einsamer und einsamer... und stand Jörg und hat mich auch nochmal fotografiert:
Und dann war es vollbracht, der erste Ultra des Jahres im Kasten, hernach noch lecker Linsensuppe in der Halle, die Siegerehrung mit viel Applaus verfolgt, noch ein paar nette Gespräche und so fuhr ich glücklich und zufrieden nach Hause.