Sonntag, 21. Mai 2017

Knastmarathon Darmstadt-Eberstadt, 21. Mai 2017

Nun schon zum 6. Mal bin ich hier dabei im Knast in Darmstadt-Eberstadt, meinem Heimat-Stadtteil. Und so froh, hier laufen zu können, war ich noch nie - nach dem Gran Canaria Marathon im Januar wurde ich erst krank, dann bin ich auf einer Dienstreise in Barcelona bestohlen worden und das Ganze hat zuerst zu Laufverbot und dann zu Laufunlust geführt. Seit ca. 6 Wochen läuft es wieder, wenn ich auch mit einer Metatarsalgie zu kämpfen habe - zumindest vermute ich das, weil ich nach langen Läufen in beiden Füßen Probleme im zweiten Zehengrundgelenk habe. Fußgymnastik hilft zwar, aber beim Marathon habe ich es schon immer mal wieder gespürt, dass es gezogen hat in den Füssen. Aber ich konnte hier wieder einmal ins Ziel laufen nach 24 Runden, habe viele nette Menschen getroffen, das Wetter war mit bis zu 21 Grad und leichtem Wind ok, die Versorgung wie immer hier top - also alles gut. Nur schade, dass es möglicherweise der letzte Knastmarathon war, dann gibt es gar keinen Marathon mehr in Darmstadt.
Toll war, dass viele Laufbekannte vom 100 Marathon Club da waren, von denen einige wie Mario, Doris, René und Erika eigens aus dem hohen Norden angereist waren. Und nach dem Zieleinlauf haben wir noch ein schönes Erinnerungsfoto von uns machen lassen! 
100 Marathon Club Mitglieder im Ziel des Knastmarathons Darmstadt-Eberstadt

Gran Canaria Marathon, 22. Januar 2017


Mal wieder in Spanien Marathon laufen - der letzte ist ja auch schon 2 Monate her! Und das Ganze in Kombination mit einem Sprachkurs und täglichem Lauftraining entlang der Strandpromenade, die von meiner Unterkunft nur wenige Meter entfernt war.
Um den vielen Menschen aus dem Weg zu gehen, bin ich immer früh morgens um 6.30 laufen gegangen, das war genial, weil die Strandpromenade auch nachts beleuchtet ist und die Strecke mit 7 bis 9 Kilometern - je nachdem, wo ich die Wende gemacht habe - optimal für einen Vor-Frühstückslauf war.
Der Marathon selber war klasse, ich bin anfangs mit Joachim und Sara gelaufen, die mir dann aber zu schnell wurden. Zuerst ging es aus der Stadt hinaus, ein Stück die Schnellstrasse entlang und wieder zurück, immer mit Blick auf das Meer, und dann durch Las Palmas selber. Der Zieleinlauf war am Ende der Strandpromenade, also meiner täglichen Laufstrecke, bei Auditorio Alfredo Kraus, eine wunderbare Konzerthalle, die es erlaubt, während der Konzerte durch ein riesiges Panomarafenster direkt auf das Meer zu schauen! Die Streckenversorgung war sehr gut, die Organisation insgesamt sehr gut. Das Wetter war mit ca. 21 bis 23 Grad und Wind ok, ein bisschen warm wurde es zum Ende hin. Sehr sehr klasse hier, Marathon zu laufen!
Bisschen windig, aber sonnig - Zieleinlauf am Ende der Strandpromenade!


Freitag, 9. Dezember 2016

Valencia Marathon, 20. November 2016

Marathon in Spanien laufen gefällt mir immer mehr - jetzt ist es mit dem Maratón de Valencia schon der dritte nach Madrid und Sevilla.
Valencia ist eine sehr schöne Stadt, viele alte Gebäude, viel Grün - besonders im Turía Park, der die ganze Stadt auf ca. 5 oder 6 Kilometern der Länge nach fast bis zum Mittelmeer durchzieht.
Er wurde im trockengelegten Flußbett des Flusses Turia eingerichtet, den man Ende der 50er Jahre nach wiederholten verheerenden Überschwemmungen umgeleitet hat.

Und - wie vorausschauend - es wurde kein Bauland daraus gemacht, sondern eine Oase für die Valencianer/innen zum Erholen, Radeln, Spielen - und natürlich laufen. So ist im gesamten Park ein Wegenetz von Laufwegen angelegt, der Hauptweg ist sogar mit Kilometerschildern sowie Markierungen im Hundertmeterabstand versehen.

Und am Ende des Parks ist die Ciudad de las Ciencas y de las Artes, ein futuristisches Gesamtensemble von Gebäuden, in denen sich Museen und Tagungssäle verbergen und auch eine Konzerthalle.

Das ganze mit Wasserbecken, die die Nähe zum Meer symbolisieren und mit ihrem Blau den Kontrast zum leuchtenden Weiß der Gebäude noch stärker erscheinen lassen. Klasse.

Und da war die Marathonmesse, der Start und - mit einem blauen Teppich auf blauem Wasser - das Ziel.

Ich habe mich schon mal beim Abholen der Startnummer fotografieren lassen, da mussten wir etwas warten, kein Wunder bei alleine ca. 16.000 MarathonstarterInnen plus 10 km LäuferInnen.
Im Hintergrund die Ciudas de Las Ciencas y de las Artes
 Der Lauf selber war klasse, nicht zu warm, nicht zu kalt, etwas Wind, zwischendrin mal Meerblick und ein liebes Publikum. Immer wieder auch kostümierte Menschen, die die Kostüme der "Fallas" trugen, die im Frühjahr beim Stadtfest (wie auch immer das heisst) getragen werden. Auch Musik gab es, viele Trommelgruppen und auch eine Gruppe mit Dudelsäcken.
Der Zieleinlauf auf dem Wasser war genial, gleich danach ein Selfie:
Nur ein bisschen derangiert, aber sehr fröhlich auf dem blauen Teppich!
Und natürlich ein Foto mit Medaille, die  ist schön riesig!



Dienstag, 15. November 2016

Frankfurt Marathon, 30. Oktober 2016


Ja, mal widder in de gut Stubb! Der Frankfurt Marathon wird für mich immer sehr besonders bleiben, dort bin ich meinen allerersten Marathon gelaufen und mittlerweile nun auch schon 17mal ins Ziel gekommen!
Und ausserdem: dies ist der Marathon, den ich mit meiner Schwester zum ersten Mal gemeinsam gelaufen bin.
Also, deswegen ist es auch DER Schwesternmarathon für uns! Naja, und die Zeit geht so dahin und wir werden älter und....bumm! jetzt ist es schon der 10. Frankfurt-Marathon für uns als Schwestern und folglich auch der 10. Marathon für meine Schwester Sabine!
Also wird sie in den Frankfurt Marathon Club aufgenommen!

Dabei waren die Vorzeichen diesmal gar nicht gut! Ohnehin schlecht trainiert durch eine langwierige Oberschenkelzerrung und kaum war ich wieder ein bisschen in Tritt gekommen - da falle ich doch tatsächlich aus dem Bett! Also, nicht so ganz richtig, aber immerhin von halber Höhe einer Leiter, die an meinem Hochbett angebracht ist. Wie peinlich - und wie schmerzhaft. Eine saftige Rippenprellung macht für 3 Wochen Laufen unmöglich.
Kein einziger langer Lauf nach dem Berlin Marathon....nun ja, was wird das wohl geben?
Aber wir haben es locker geschafft, natürlich sehr, sehr langsam und ab Halbmarathon habe ich mir dann auch Gehpausen herausgenommen.
Es war aber einfach klasse! Nix hat wehgetan, es ging halt einfach nur sehr langsam und so haben wir freudig und Hand in Hand das Ziel erreicht.
Ein Foto habe ich geklaut vom Blog meiner Schwester, da ist alles viel schöner beschrieben inklusive Chronik unserer gemeinsamen 10 Frankfurt Marathons! Einfach hier gucken.

Und jetzt das geklaute Foto:
Auf dem Weg zur gut Stubb an der alten Oper vorbei! 
Naja, und was ist das Fazit? Hoffentlich gehts nächstes Jahr in Frankfurt weiter, dann mit den ewigen Startnummern F165 (meine) und F400 (die von meiner Schwester).

43. Berlin Marathon, 25. September 2016

Mal wieder Berlin... zum 16. Mal schon laufe ich den Hauptstadtmarathon und bin diesmal sowohl sehr günstig mit einem Sparticket der Bahn angereist und auch ganz toll untergekommen. Bei Wimdu habe ich mir ein Privatzimmer gebucht und wohne sehr nett und nah zum Hauptbahnhof bei einer sehr netten Frau mitsamt Katze.

Und auch sonst ist alles mal wieder toll in Berlin: das Wetter, das Essen, die Marathonmesse, die Stimmung... Auf der Messe, die diesmal wieder an einem anderen Ort untergebracht war (leider nicht mehr der alte Flughafen Tempelhof, war aber auch ok) habe ich mich ausgiebigst umgesehen. Und natürlich dem Jubileeclub-Stand einen Besuch abgestattet und mir die spezielle Rückennummer abgeholt, auf der angebermässig steht, dass ich zum 16. Mal dabei bin! Nur die Schwester hätte eigentlich dabei sein müssen. Naja, next time hoffentlich.

Gelaufen bin ich natürlich auch, Sehr langsam und genüsslich, tanzend und essend und am Ende war es mir dann ein bisschen zu warm, da habe ich auch Gehpausen gemacht. In Berlin ist man/frau auch im 5:30 Stunden-Bereich nie alleine, also watt soll's!

Im Ziel habe ich mir dann natürlich meine Medaille abgeholt und mich selbstverständlich damit fotografieren lassen, gleich zweimal:

Einmal mit Medaille....

..und nochmal mit Medaille! 
Und danach habe ich ausgiebig die Liegewiese vorm Reichstag genossen, mich von der Berliner Septembersonnne verwöhnen lassen, der Ehrung der neuen Jubilees zugeschaut und den Reichstag bewundert!
Ehrung der neuen Jubilee-Club Mitglieder

Liegewiese vorm Reichstag - das gibts nur nach dem Berlin Marathon
Und dann bin ich gemütlich wieder heimgefahren und hoffe doch sehr, 2017 zum 17. Mal in Berlin dabei sein zu dürfen!

Mittwoch, 21. September 2016

Finlandia Marathon, Jyväskylä, 17. September 2016


Feste soll man ja so feiern wie sie fallen - und Marathon da laufen, wo man eh schon ist. Und da ich zum wiederholten Mal nach Jyväskylä in Finnland gereist bin, um dort unsere Hochschulpartnerschaft mit der dortigen Universitiy of Applied Sciences (JAMK) zu pflegen, lag es ja sehr nahe, dort auch mal den Marathon zu laufen.
Diesen Marathon gibt es schon lange, schon in den 80er Jahren wurde der Finlandia Marathon ausgerichtet. Und die Organisation ist gut, das Ganze sehr überschaubar und für mich als eine der ganz wenigen Ausländerinnen (wenn nicht sogar die Einzige?) sehr spannend. Beim Marathon liefen rund 300 LäuferInnen mit, beim Halbmarathon, der später gestartet wurde, waren es ca. 600. Und am Vorabend gab es einen 10 Kilometerlauf in die Dunkelheit hinein.

Zum Glück sprechen in Finnland fast alle Englisch - und zwar richtig gut. Das ist schon einmal sehr hilfreich. Und dann sind alle Menschen immer sehr aufgeschlossen, freundlich - ohne überschäumend zu sein. Sehr angenehm.
Die Strecke war richtig toll, Start ist in direkt an einem der vielen Seen, die mitten in Jyväskylä liegen. Überhaupt ist Jyväskylä in einer Region gelegen, die eine riesige Seenplatte darstellt - und Finnland ist ja ohnehin das Land der 100.000 Seen (und das keineswegs übertrieben).
Der Start am See war gleichzeitig ganz dicht am Stadtzentrum und wir liefen einen 10,5 Kilometer Kurs insgesamt 4mal - und hatten immer entweder den See im Blick oder aber das Grün des Waldes, der die ganze Stadt umgibt. Die Wege waren durchwegs asphaltiert und gut laufbar, die Verpflegung war gut, alle 3,5 Kilometer gab es Wasser, Elektrolyt, Bananen und Salzgurken (!). Und das Wetter hätte besser nicht sein können - sonnig, ca. 12 Grad, kaum Wind.
Ich konnte die ersten beiden Runden gut durchlaufen und musste dann immer mal wieder ein wenig langsamer machen, auch mal Gehpausen, das war sehr wohltuend. Fotos habe ich auch einige auf der Strecke gemacht, die setze ich hier vielleicht auch noch rein.
Im Ziel gab es dann eine Medaille, aber nicht umgehängt, sondern direkt in die Hand gedrückt - und die gefiel mir richtig gut.
Schöne  Medaille ohne Band

Und ich musste natürlich mal vor dem Banner vom Finlandia Marathon posen!

Urkunde vom 100 Marathon Club zum 200. (Ultra)Marathon!

Und kaum war ich zurück vom Marathon du Médoc, da habe ich auch schon im Briefkasten die Urkunde zum 200. (Ultra)Marathon gefunden. Genial!
Auf der Website vom 100 Marathon Club ist auch ein kleiner Bericht dazu von mir dazu zu finden, hier ist der Link dazu: Bericht 200 Marathons Marion

Und noch ein Foto von mir mit der Urkunde vom 100 MC: