Montag, 31. März 2014

50 km Ultramarathon Eschollbrücken, 30. März 2014

Kreisel-Läufe finde ich ja sehr entspannend: es ist ganz klar, wann die nächste Verpflegungsstelle kommt, verlaufen geht nicht und in jeder Runde gibts doch noch was Neues zu entdecken. Und so war es auch dieses Jahr wieder beim Ultramarathon in Eschollbrücken. Eigentlich bin ich da ja falsch, weil alles was langsamer als ca. 5:30 h für die 50 Kilometer braucht, ist da eher so sozial auffällig. Ist mir aber egal, Eschollbrücken ist ganz nah von meiner Wohnung und wenn ich merke, ich packe die Zielschlusszeit von 6 h nicht, dann steige ich eben aus. Dieses Jahr hat es aber geklappt,ich habe mich vor dem Lauf locker gefühlt (das lag wohl daran, weil ich am Vorabend noch ordentlich inne Disco abgetanzt habe). Teddy hat mich mit Stanley vor dem Lauf fotografiert, da sehe ich trotz nur ca. 5 h  Schlaf sehr locker aus (vielleicht schlafe ich auch noch?).


Vor dem Start war es mit ca. 4 Grad noch frisch, daher noch langärmlig
Neben Teddy und Stanley habe ich noch viele andere Bekannte getroffen, Esther und HD, Petra (endlich mal wieder!), Werner, Didi und Angie (allerdings erst auf der Strecke) und René (der mich so ungefähr 3645mal überrundet hat).
Die ersten beiden Runden bin ich mit Petra gelaufen, wir haben uns sehr gut unterhalten. Sie hat dann etwas langsamer gemacht und ist gemeinerweise nach 20 Km gestürzt und ausgestiegen. Ich hoffe, dass ihr geprellter Oberkörper nicht zu sehr schmerzt. 
Von Dieter festgehalten: Petra und ich in voller Aktion
 Mir ging es gut, es wurde wärmer und wärmer, das langärmelige Hemd habe ich nach der dritten Runde (15 Kilometer)  ausgezogen und fortan auch bei jeder Gelegenheit (also alle 2 bis 3 Kilometer) reichlich Wasser übern Kopf gegossen. Das war echt nötig, obwohl wir glücklicherweise auch im Schatten laufen konnten. Aber so früh im Jahr ist der Körper noch gar nicht an Wärme gewohnt, da tat das sehr gut. In jeder Runde gab es auch wieder Stepptanz-Einlagen von Gerhard, das ist immer wunderbar, an ihm vorbeizulaufen und namentlich genannt und ermuntert zu werden.
In der letzten Runde, die ja sehr einsam werden würde (weil eben in Eschollbrücken eher die Flotten laufen) hatte ich das Riesenglück, dass HD, der mit Esther nach 30 km ausgestiegen war, mich begleitete. Das war super, wir konnten über dies und das reden, ich fühlte mich nicht einsam und schwupps, war die Runde vorbei. Im Ziel haben mir dann HD, Esther und Petra einen Riesenempfang bereitet und natürlich gab es ein wunderbares Foto, das eigentlich eher ein Gesamtkunstwerk ist, oder?
Glücklich gefinisht und im Ziel ganz toll empfangen worden! Danke dafür! Ihr seit Klasse!

Kommentare:

  1. Tapfer, Tapfer, gut durchgezogen bis zum " bitteren " Ende !

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    1. Ja, und es war einfach nur schön! Und durch das viele Trinken und Gegieße von Wasser war es auch nicht sonderlich warm.

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  2. Und natürlich die ganze Distanz gelaufen...Glückwunsch & Kuss Bini

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