Freitag, 2. September 2016

8. Lions-Lauf Lebach


Der Lionslauf im saarländischen Lebach ist ein interessanter Lauf in vielerlei Hinsicht: zum einen wird ausschließlich auf einer 400-Meter Bahn gelaufen, die aus Tartan besteht. Also schön weich, aber auch alle 200 Meter eine Kurve - in unserem Fall immer Linkskurven, weil wir gegen den Uhrzeigersinn gelaufen sind.
Und das Ganze kann man dann 12 Stunden lang machen, denn der Lebacher Lionslauf ist ein echter Ultramarathon. Muss aber auch nicht sein, viele laufen nur ein paar Runden, ob das nun Kinder oder ältere Menschen sind, ganz egal, alle können hier so lange und so schnell innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens laufen.
Und der Zeitrahmen, der fing früh an: schon um 7 Uhr wurde der Startschuss gegeben, wobei man natürlich auch später loslaufen konnte, wenn man wollte. Das hieß für mich: um kurz nach 4 frühmorgens losfahren, denn Lebach ist mit knapp 190 Kilometern nicht ganz um die Ecke. Aber eigentlich finde ich das super, früh morgens losfahren in den erwachenden Tag und dann gehts los! 

Und der Lionslauf wird für einen guten Zweck veranstaltet, denn das Startgeld kam in diesem Jahr geflüchteten Menschen zugute. 12 Euro beträgt das Stargeld, das ist unglaublich günstig für das, was geboten wird: Getränke und Snacks in jeder Runde, vollelektronische Rundenzählung mitsamt Großbildschirm, auf dem man immer verfolgen kann, wieviele Runden und Kilometer man zurückgelegt hat. Und dann noch direkt den Urkundendruck nach Beendigung des Laufes - top! Das Wetter war gut, bedeckt und frisch, aber nicht kalt - und als ich meinen Lauf beendet hatte, da fing es an zu regnen - Punktlandung!
Ich wollte sehen, ob ein Marathon nach meinem mehrwöchigen Trainingsausfall durch die Oberschenkelzerrung Ende April wieder möglich war - und es ging ganz ordentlich. Ich habe so ca. 5:39 h gebraucht, das ist langsam, aber völlig in Ordnung für mich.Die meiste Zeit konnte ich mit Sara laufen und wir hatten viiiel zu erzählen, Joachim war anfangs auch dabei, er ist dann schneller gelaufen.  Um kurz nach halbeins war ich fertig mit meinem Soll und habe mich dann mitsamt meiner Urkunde und schönen Erinnerungen wieder auf den Weg gemacht und war am frühen Nachmittag wieder zuhause. Und: es war die Nummer 199 auf meiner Sammelliste von Ultras und Marathons....


Sara und ich beim Kreiseln....



....und mit Joachim und Sara zusammen beim Freuen übers Laufen in Lebach!


1 Kommentar:

  1. Sehr brav! Ich glaube, ich möchte nicht so viele Runden laufen......
    Kuss Bini

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