Berichte - Marathons, Ultras und Laufalltag

Montag, 11. April 2011

Eschollbrücker Ultramarathon, 27. März 2011


Zum vierten Mal bin ich hier jetzt schon dabei, letztes Jahr war ich ja stolze Trägerin der "roten Laterne", aber ins Ziel bin ich gekommen. Zehnmal ist die 5 km-Runde zu bewältigen, dann ist der 50km-Lauf geschafft - schon der zweite in diesem Jahr nach Rodgau im Januar. Und wenn so nah zwei Ultamarathons ausgerichtet werden, dann muss frau doch beide laufen, oder?
Diesmal also wieder, bei sonnigem Wetter, die ersten Frühlingsgefühle erwachen und schon vor dem Lauf treffe ich viele Bekannte vom LT Hemsbach aber auch aus dem streakrunner-Forum. Gleich nach dem Start finde ich mich ganz hinten - da gehöre ich auch hin, vor allem in einem solchen Feld, wo z.B. mit René Strosny der amtierende Deutsche Meister im 24h-Lauf dabei ist oder Nicole Benning, die 2009 mit einer Zeit weit unter 4h Deutsche Meisterin im 50km-Lauf wurde.
Die Runde ist schön, erst auf einem Damm mit Wald links und rechts, dann übers freie Feld, kurz an der Autobahn vorbei (ganz kurz!) und wieder durch den Wald, dann eine "Kreuzung", wo der zweite Teil der Runde beginnt.
Ich bin hochdynamisch unterwegs!

Ja, Eschollbrücken ist ein toller Lauf!
Hier gehts auch durch lichten Wald, eine kleine Schutzhütte, dann kommt eine Wasserstelle und wir laufen raus auf einen Acker, den wir fast umrunden. Schließlich wieder in den Wald, ein kleines Trail-Stück und dann gehts auf die letzten Meter Richtung Stadion, wo wir über den Rasenplatz in Schleifen und den netten RundenzählerInnen wieder an Start und Ziel vorbeilaufen und am reich bestückten Verpflegungsstand.Mir ging es durchwegs gut, ich habe mich immer wieder kurz mit MitläuferInnen unterhalten können oder auch mit den HelferInnen. Besonders toll war die Stepeinlage des Streckenpostens am Kreuzungspunkt der Strecke, das war bühnenreif!

Was es wohl an der Verpflegungsstelle für mich gibt?
Und dann war das Ziel erreicht, diesmal hat es für die rote Laterne nicht gereicht, es waren noch zwei hinter mir!

Ziel, ich komme (endlich)!

Sonntag, 27. Februar 2011

Kiel-Marathon, 26. Februar 2011




Laufen im Norden - oder auch Laufen im Kühlschrank. Manno, das war vielleicht frisch da oben, überall noch Schneereste und auf dem Wasser der Förde überall noch Eisschollen...brrr, ich als Südlicht dachte, ich spinne. Wir haben ja schon blühende Krokusse und auch keinen Frost mehr.

Aber dank des schönen Riesenherzes auf meiner Wange, das mir Frank vom Streakrunner-Forum verpasst hat, habe ich das auch überstanden.

Der Lauf war schön, teils sonnig, aber mit heftigem Gegenwind. Da habe ich ganz schön ankämpfen müssen, aber bin doch gut ins Ziel gekommen. Die Strecke wie üblich: viel Wasser, viele Schiffe, viele Möwen und in jeder Runde am Seehundbecken des Aquariums vorbei. Schön!

Dienstag, 1. Februar 2011

Ultra-Marathon Rodgau, 29. Januar 2011





Laufen in Rodgau bedeutet: 10mal rund um das Wald/Feldgebiet "Gänsbrüh" zu kreiseln, immer im Wechsel zwischen freien Ausblicken und kleinen Waldgebieten.
Schon zum sechsten Mal in Folge bin ich jetzt hier gelaufen, im ersten Jahr 2006 bin ich nach 9 Runden und 45 km ausgestiegen, damals war es mir einfach zu kalt geworden.
Kalt war es diesmal auch, wie auf den Fotos (von Sigi Bullig) zu sehen ist.

Schön eingemummt bin ich unterwegs gewesen, fast immer im Gespräch mit Mitläufer/inn/en, wie auf dem obigen Foto mit Petra aus Kaiserslautern, die eigentlich auch immer in Rodgau läuft.

Hatten wir im letzten Jahr noch Unmengen von Schnee und sind die letzten Runden quasi in einer "weißen Hölle" gelaufen, so war es diesmal sonnig und einfach nur toll.
Ich bin den Lauf schön gleichmässig zu Ende gelaufen und hatte damit mein fünftes Finish über die volle Distanz in Rodgau und insgesamt meinen zehnten 50km-Lauf im Kasten.

Donnerstag, 25. November 2010

6h-Lauf Troisdorf, 13. November 2010



Sechs Stunden im Kreis laufen ist für mich immer wieder höchst entspannend. In Kleinkarlbach in der Pfalz habe ich das schon dreimal gemacht und jedesmal sehr genossen.
Die rührigen Veranstalter vom M.U.T. in Troisdorf haben in diesem Jahr bereits die 10. Auflage ihres 6h-Laufes zu feiern - und da wollte ich unbedingt hin.

Extra fürs Jubiläum haben alle LäuferInnen eine ganz tolle Tasse bekommen, handbemalt, mit der obigen Abbildung. Darüber habe ich mich sehr gefreut.
Nun zum Lauf selber: es wurde eine sehr sehr nasse Angelegenheit. Beim Start und auf den ersten Runden war es mehr so sanft fallender und warmer Landregen. Von Anbeginn bin ich mit Thomas, auch ein LTHler (Lauftreff Hemsbach) gelaufen und wir haben viel Gesprächsstoff gehabt.


Geregnet hat es eigentlich die ganze Zeit, aber was dann nach 3 Stunden Laufzeit runterkam, war echt heftig.


Egal, wir hatten unseren Spass und nach 6 Stunden und dem Schlußknall blieben wir stehen und sahen doch noch richtig gut aus, oder?

Donnerstag, 4. November 2010

Frankfurt Marathon, 31. Oktober 2010

Zum 11. Mail in Frankfurt gelaufen, zum 4. Mal mit meiner Schwester und das bei wunderbarem Wetter! Die Strecke ist mir ja mittlerweile sehr vertraut, aber es gibt immer wieder Ecken, bei denen ich mich frage, ob ich da schon einmal gelaufen bin... Aber es gibt auch sehr vertraute Passagen, wie hier auf der Brücke über den Main (da singe ich immer "Es führt über den Main eine Brücke von Stein, wer darüber will gehen, muss im Tanze sich drehn... fallallala fallallallaa.. und dann laufe ich tanzend und drehe mich einmal um meine eigene Achse... lustig.)
Es war mal wieder ein ganz toller Lauf, vielen Dank, Bini!

Dienstag, 19. Oktober 2010

Brocken-Marathon, 9. Oktober 2010

Schon zum dritten Mal bin ich diesen superschweren Marathon gelaufen - immerhin 1000 Höhenmeter und für mich Laufschnecke ist das heftig. Aber jedesmal toll und ich hatte diesmal - genauso wie 2008 - das Glück, dass wir gutes Wetter und tolle Fernsicht hatten.
Und auf dem Foto (das ich als Printversion brav gekauft habe) bin ich oben auf dem Brocken angekommen, auf 1.142 m Höhe. Unmittelbar davor bin ich drei Kilometer nur gekraxelt auf einem alten Panzerplattenweg. Das ist jedesmal total faszinierend: der Weg beginnt im Wald zu steigen, dann folgt irgendwann das Schild "900 Meter über NN", weiter geht`s mit brennenden Oberschenkeln, die Bäume werden kleiner und kleiner, der Wind bläst mehr und mehr - und dann ist da das Schild "1.000 Meter über NN". Ab da ist das Brockenplateau mit dem markanten Turm gut zu erkennen (außer es ist Nebel, so wie im letzten Jahr und eigentlich so um die 300 Tage im Jahr). Auf den letzten Metern wird es dann hochalpin: keine Bäume mehr, es ist sehr kalt - auch dieses Jahr trotz Sonne - und das, obwohl wir "nur" auf gut 1.100 Meter über NN sind. Und dann kommt der Abstieg, einige Kilometer einfach die Strasse hinunter, bevor es wieder in den Wald geht - und es eigentlich unglaublich ist, dass wir vor wenigen Minuten noch in einer klimatisch so ganz anderen Welt waren. Faszinierend, dieser Lauf!

6h-Lauf Kleinkarlbach, 3. Oktober 2010

Laufen, wo andere Urlaub machen - und dann noch unter Freundinnen und Freunden - das ist Kleinkarlbach. Schon zum dritten Mal haben Gabi und Peter mitsamt vieler lieber HelferInnen vom LT Weisenheim am Berg diesen wunderbaren Ultra in Kleinkarlbach in der schönen Pfalz ausgerichtet.
Mir ging es während des gesamten Laufes bei prächtigem Wetter sehr gut - wie auf dem Bild am "Heartbreak Hill" der Strecke gut zu erkennen ist. Insgesamt bin ich 19 Mal diese Runde gekreiselt und kam so auf immerhin etwas mehr als 48 km. Hier komme ich gerne wieder!